


Und hier ein kurzer Mitschnitt. Eins der wenigen Stücke mit Text. Wenn ich gewusst hätte, dass meine Batterien noch so lange halten würden, hätte ich darauf geachtet, den Anfang mit aufzunehmen:


Und hier ein kurzer Mitschnitt. Eins der wenigen Stücke mit Text. Wenn ich gewusst hätte, dass meine Batterien noch so lange halten würden, hätte ich darauf geachtet, den Anfang mit aufzunehmen:
Vor 2 ½ Jahren kam ich zum ersten Mal in unserem Haus an - spät abends im Dunkeln, direkt vom Flughafen und schwer bepackt. Brandon hatte es in der Zeitung gefunden und gemietet, damit wir ein Dach über dem Kopf hatten. Es hatte ein Wohnzimmer mit einem großen Fenster auf die vordere Veranda, ein Esszimmer, eine Küche, von der eine kleine Nische als Waschküche abging, zwei Schlafzimmer und dazwischen ein kleines Bad.
Damals befanden sich neben der Kücheneinrichtung (die inklusive war) genau die folgenden Gegenstände in unserem Haus:
- eine Waschmaschine und ein Trockner
- Brandons alter Schaukelstuhl und Kommode
- eine Couch und ein Sessel (von einer Tante)
- ein riesiges, schwankendes Regal für den Fernseher (von einer anderen)
- Brandons Computer
- ein Bett, das uns Polly und Dave geliehen hatten
- ein Fernseher von ca. 1980, den Dave uns geschenkt hatte
- unsere beiden Katzen
- mehrere Pakete aus Deutschland mit unseren Siebensachen.
Der Teppichboden in der Küche war scheußlich und sah aus wie ein Überbleibsel von 1977. Vom Esszimmer aus in die Küche stieg der Boden leicht an. Wohn- und Schlafzimmer waren mit furchtbaren dunklen Holzpanelen verkleidet, so dass es dort nie richtig hell wurde. Trotzdem sah ich mich im Morgengrauen um und sprach: "Ich kann damit arbeiten."

In einem Land, das so viel Müll produziert wie die USA, freue ich mich wie ein Kind über jede müllsparende Alternative, die ich entdecke. Da unser Leitungswasser auch nicht so toll ist, kaufen wir Wasser seit langem in wiederverwendbaren Kanistern, die wir an der Wassertheke wieder auffüllen (was auch viel billiger ist, als jades Mal einen neuen Kanister zu kaufen!).
Milchprodukte kaufen wir von Shatto; das ist eine Farm in der Nähe von Kansas City, die keine Antibiotika oder Wachstumshormone verwendet und ihre Produkte in Pfandflaschen aus Glas verkauft.
Immer mehr Supermärkte haben Selbstbedienungskassen, die ganz leicht zu bedienen sind und die ich liebe, denn so brauche ich gar keine Plastiktüten, sondern kann alles direkt in meinen Einkaufskorb packen (oder – noch häufiger – auf der Rückbank verteilen, weil ich den Korb mal wieder vergessen habe).
Aber am spannendsten sind Eier! Warum? Weil die kleine Farm, die sie an den Supermarkt verkauft, immer einen Papierstreifen mit einer Nachricht in die Packung legt. Dies ist die Nachricht aus dem neuesten Eierkarton:
Während die beiden sich also die Finger wund spielten, saß ich gemütlich mit Polly am Tisch, quatschte, trank ein kaltes Bier und freute mich, dass ich am nächsten Morgen ausschlafen konnte...
Samstag haben wir mit Polly und Dave ein "non-holiday dinner" veranstaltet. Ich hatte zu Weihnachten von meiner alten Firma einen gefrorenen Truthahn bekommen, der natürlich noch gegessen werden musste! Dazu gab es Füllung, Soße, Kartoffelpüree, Maisauflauf, glasierte Karotten, Salat, Yorkshire Pudding, grüne Bohnen, gebackene Bohnen und zum Nachtisch Käsekuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren. Heute gab es Reste, morgen vermutlich auch noch mal!!!
Currently reading:
James Cochrane: Between you and I. A little book of bad English.
(Ich dachte mir, kann ja nicht schaden, für die Arbeit und so ... aber es liest sich auch gut, ganz leicht und lustig, und ist ehrlich interessant!)